Viele Ideen im Raum

Landtagsabgeordneter Peter Moskopp unterstützt Hillscheider Zukunfskonzept

Der Krieg in der Ukraine war das bestimmende Thema bei der dritten Hillscheider Runde am 3. März in der Hüttenmühle in Hillscheid. „Wir alle waren vom russischen Angriff auf die Ukraine überrascht. Es war für uns ja zunächst unvorstellbar, dass es noch mal zu einem Krieg mitten in Europa kommt“, sagte Peter Moskopp. Der Landtagsabgeordnete der CDU aus Kettig war zum offenen Austausch mit den Hillscheiderinnen und Hillscheidern zu Gast und berichtete tagesaktuell von den Auswirkungen des Krieges auf die Landespolitik. Er gab einen Einblick darin, wie man sich Seiten des Landes auf die Ankunft von tausenden Flüchtlingen aus der Ukraine vorbereitet. „Die Menschen haben Schlimmes erlebt. Hier bei uns sollen sie sicher sein und eine gute Perspektive bekommen. Wir alle sind gefordert, eine Willkommenskultur für die Frauen und Kinder in unserem Land zu prägen“, so Moskopp.

Viel politischen Diskussionsbedarf gebe es auch bei anderen Themen, die durch den Krieg neu ins Bewusstsein gerückt wurden. Hier nannte der Abgeordnete beispielsweise die ausgesetzte Wehrpflicht, die angesichts des desolaten Zustandes der Bundeswehr neu auf die Agenda gerufen werde.

Aber auch auf Ebene seines Wahlkreises gebe es viel zu tun. „Die Energiewende muss endlich klappen und es braucht entsprechende nachhaltige Konzepte“, so Moskopp. Gerade der Ländliche Bereich sei bei dem Thema zwar zum einen sehr interessiert und engagiert, zum anderen aber sehr abgehängt. Hier bestehe akuter Handlungsbedarf. Diesen sieht Moskopp auch beim Thema Sicherheit. „Angesichts des dritten Geldautomaten, der innerhalb kurzer Zeit in der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen gesprengt wurde, muss die Polizeipräsenz gestärkt werden“, sagte Peter Moskopp. Deshalb sei die Resolution, die die CDU-Fraktion im Verbandsgemeinderat auf den Weg gebracht habe, enorm wichtig und das richtige Signal in Richtung Innenministerium.

In der Hillscheider Runde wurde erneut deutlich, dass sich die Bürgerinnen und Bürgern einen Aufbruch in der Ortsgemeinde wünschen. Trotz engagierter Leute in den Vereinen und einer finanziell guten Ausgangslage, sei in den vergangenen Jahren wenig Neues im Limesdorf entstanden. Es fehle an Entwicklung und an nachhaltigen Konzepten. Peter Moskopp, der selbst Ortsbürgermeister der Gemeinde Kettig ist, ermutige dazu, sich dieser Herausforderung zu stellen und aktiv zu werden. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern könnten Konzepte entwickelt und realisiert werden. „Hier sind viele Ideen im Raum. Die ersten Schritte hin zu einem Zukunftskonzept für Hillscheid sind in Euren Köpfen. Lasst Euch nicht durch Bedenkenträger ausbremsen, sondern bringt den Ort  zum Wohle der Menschen voran“, sagte Moskopp. Er werde diesen Weg gerne unterstützen. Diese Unterstützung hörte die Verantwortlichen der CDU-Hillscheid gerne. „Hillscheid hat viel Potential. Wir packen es an und sind im guten Gespräch mit den Hillscheiderinnen und Hillscheidern. Die Hillscheider Runde hat sich bereits zu einem Forum und zu einer Ideenschmiede entwickelt. Die Resonanz auf dieses monatliche Angebot ist groß. Es kommen immer neue Leute dazu, denen es wie uns, um Hillscheid geht“, sagte Stephan Schnelle, der Vorsitzende der CDU-Hillscheid.

Die vierte Hillscheider Runde findet am Donnerstag, 7. April, um 19.30 Uhr statt. Der Ort wird rechtzeitig bekannt gegeben.

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Einblicke in die Landespolitik

Hillscheider Runde mit Landtagsabgeordneten Peter Moskopp

Peter Moskopp, Landtagsabgeordneter der CDU aus Kettig, kommt nach Hillscheid. Am Donnerstag, 3. März, wird er ab 19.30 Uhr bei der Hillscheider Runde der CDU-Hillscheid in der Hüttenmühle zu Gast sein und von seiner politischen Arbeit in Mainz berichten. Moskopp vertritt seit der Landtagswahl 2021 den Wahlkreis 10 zudem die Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen gehört. Bei seinem Besuch im Limesdorf wird er zum einen aktuelle landespolitische Themen aufgreifen und zum anderen über seinen Einsatz für Natur, Umwelt, Sicherheit und Wirtschaft sprechen. Zum Beispiel macht er sich für den Ausbau der Polizeipräsenz in der Verbandsgemeinde stark und fordert die Aufwertung der Polizeiwache in Höhr-Grenzhausen zu einer Polizeiinspektion. Die CDU im Verbandsgemeinderat hat eine entsprechende parteiübergreifende Resolution auf den Weg gebracht.

Ein weiteres Schwerpunktthema bei der Hillscheider Runde wird das geplante Dorfcafe in der Alten Schule sein. „Wie immer lädt die Hillscheider Runde zum offenen Austausch in lockerer Atmosphäre ein. Wir wollen mit den Hillscheiderinnen und Hillscheidern ins Gespräch kommen und für ihre Themen ansprechbar sein. Gemeinsam wollen wir an der Zukunftsfähigkeit des Limesdorfes arbeiten und entsprechende Konzepte entwickeln. Uns geht’s um Hillscheid“, macht Stephan Schnelle, Vorsitzender der CDU-Hillscheid deutlich.

Die Hillscheider Runde findet immer am ersten Donnerstag in Monat statt. Dieses Mal treffen sich alle Interessierten in der Hüttenmühle. Es gilt 2G+.

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Kaum nachhaltige Investitionen in 2021

CDU-Hillscheid ist enttäuscht von der Arbeit des Gemeinderates

Mit der Gemeinderatssitzung am 15. Dezember ist ein herausforderndes politisches Jahr für die CDU-Fraktion beendet worden. „Corona hat die Arbeit des Gemeinderates und auch unserer Fraktion schwer eingeschränkt“, erklärt Christoph Spitzner, Sprecher der CDU-Fraktion im Hillscheider Gemeinderat. Trotz Pandemie wären nach Auffassung der Christdemokraten aber mehr Einsatz, mehr Kommunikation und mehr Beteiligung möglich gewesen. „Das Knowhow und auch die Kreativität im Gemeinderat ist leider nicht abgerufen worden“, so Spitzner. Er bedauere, dass viele Anträge nicht realisiert und das „Wir-Gefühl“ im Limesdorf in keiner Weise gestärkt worden sei. „Der Haushalt 2022 ist solide. Die Ortsgemeinde hat keinerlei Schulden. Das ist bemerkenswert. Wer sich den Jahresabschluss unserer Ortsgemeinde jedoch genauer anschaut, wird feststellen, wie viele eingeplante und genehmigte Projekte nicht angestoßen wurden, obwohl die Mittel dafür bereitstehen. Die Liste wird immer länger“, so Spitzner. Natürlich führe diese Haushaltspolitik zu einem dicken Plus in der Bilanz. Die Kehrseite sei jedoch, dass es zu keinerlei Ortsentwicklung gekommen sei.

Anfragen der Bürgerinnen und Bürger ins Wort gebracht

Die CDU nutzte die Gemeinderatssitzung auch dafür, um den Ortsbürgermeister Anfragen der Bürgerinnen und Bürger, die im Dialog mit den Christdemokraten gestellt wurden, weiterzugeben. „Mit diesen Anfragen verbinden wir konkrete Aufträge, um die sich unser Ortsbürgermeister kümmern sollte. Hier kann er selbstverständlich auf die Unterstützung der CDU bauen“, konkretisiert Spitzner. Im Namen der Hillscheiderinnen und Hillscheider fordern die Christdemokraten mehr Kontrollen des Ordnungsamtes in der Limesgemeinde. Hintergrund ist, dass in einigen Straßen die Verkehrssicherheit von Falschparkern massiv gefährdet werde. Die CDU unterstützt den Wunsch von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern nach einer Corona-Testmöglichkeit in Hillscheid. Ein möglicher Ort dafür wäre der Vorraum der Oberwaldhalle. Auch in Zeiten einer Pandemie kann der Zusammenhalt der Bürgerinnen und Bürger gestärkt werden. Die CDU-Hillscheid will sich daher aktiv in Überlegungen für eine coronakonforme Kirmes im Frühjahr 2022 einbringen und setzt auf die Unterstützung des Ortsbürgermeisters. Ein großer Verlust für das Limesdorf ist die Tatsache, dass die Apotheke zum Jahresende schließt. Hier fordert die CDU von den Verantwortlichen, dass sich die Ortsgemeinde aktiv um eine Nachfolge bemüht. Auch hier werden sich die Hillscheider Christdemokraten aktiv einbringen. „Antworten auf unsere Anfragen gab es in der Gemeinderatssitzung nicht. Unser Ortsbürgermeister hat aber schriftliche Antworten in Aussicht gestellt. Wir können gespannt sein“, so Christoph Spitzner.

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Strahlende Kinderaugen in Hillscheid

Zum ersten Mal war der Nikolaus in den Straßen des Limesdorfs unterwegs

Hillscheid hat Zukunft, denn hier leben viele junge Familien mit Kindern. Das hat der Nikolaus bei seiner Tour durch das Limesdorf am Samstag, 4. Dezember, erlebt. Zum ersten Mal war der bekannte Heilige Bischof mit einem historischen Traktorgespann mehr als zehn Kilometer im Ort unterwegs. Für jedes Kind, das am Straßenrand stand, hatte er eine kleine Überraschungstüte mit Schokolade, Nikolaus, Nüssen, einem Apfel und einem Bilderbuch dabei und sorgte damit für strahlende Augen bei den Mädchen und Jungen. Insgesamt wurden 180 Tüten verschenkt. Beschenkt wurde aber auch der Nikolaus, denn die Kinder dankten es ihm mit passenden Gedichten, mit Weihnachtsliedern, die sie anstimmten und mit selbstgemalten Bildern und Wunschzetteln, die er ans Christkind weiterleiten soll.

„Corona belastet uns seit fast zwei Jahren. Gerade auch Kinder und ihre Familien sind herausgefordert und eingeschränkt. Ihnen haben wir mit der Aktion eine Freude gemacht“, erklärt Stephan Schnelle, Vorsitzender der CDU-Hillscheid, den Hintergrund der Aktion. Weil die erschreckende pandemische Entwicklung große, generationsübergreifende Feiern und Zusammenkünfte fast unmöglich macht, hatten sich die Christdemokraten überlegt, einfach an den Häusern der Menschen vorbeizugehen, ihnen eine Freude zu machen und etwas Zuversicht zu spenden.

Eine besondere Freude für die Hillscheiderinnen und Hillscheider war es auch, dass Peter Moskopp, CDU-Abgeordneter im rheinland-pfälzischen Landtag, den Nikolaus tatkräftig unterstützte und die Kinder beschenkte. „Hillscheid hat Potenzial. Hier leben viele interessierte und engagierte junge Menschen, die Zusammenleben und Gesellschaft mitgestalten wollen“, so Moskopp. Es gelte sich von ihnen inspirieren zu lassen und zu hören, was Hillscheid braucht, damit es zum Lebensmittelpunkt und zur Heimat werden kann.

„Unser Dank gilt auch den Traktorfreunden Kannenbäckerland, die uns unterstützt haben und dafür sorgten, dass der Nikolaus mobil war“, sagte Schnelle. Er dankte auch dem Team des CAP-Marktes, das die Inhalte für die Überraschungstüten zusammengestellt hatte.

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Der Nikolaus kommt nach Hillscheid und beschenkt Kinder

Lasst uns froh und munter sein

Lasst uns froh und munter sein. Diese Zeilen des bekannten Nikolausliedes kommen in diesem Jahr angesichts der aktuellen Infektionszahlen und der zahlreichen notwendigen Einschränkungen und Reglungen schwerer über die Lippen. Vielen schlägt die Pandemie auf die Stimmung. Besonders herausgefordert und belastet sind in dieser Zeit junge Familien. Ihnen will die CDU-Hillscheid eine kleine Freude machen. Am Samstag, 4. Dezember, ab 16.30 Uhr wird der Nikolaus mit seinen Helferinnen und Helfern im Limesdorf unterwegs sein und Kindern, denen er am Straßenrand begegnet, mit einem kleinen Geschenk eine Freude machen. „Wir werden mit einem geschmückten Traktor mit Weihnachtsmusik und kleinen Geschenktüten durch den Ort fahren und allen Familien, die am Straßenrand stehen, eine Freude machen und die Tradition des Schenkens rund um den Festtag des Heiligen Bischofs Nikolaus pflegen“, erklärt Stephan Schnelle, Vorsitzender der CDU-Hillscheid.

Die Tour des Nikolaus startet um 16.30 Uhr am Cap-Markt. Sie führt von der Bahnhofstraße zur Römerstraße, Am Hang, Am Altenbahnhof, Gartenstraße, Goethestraße, Jahnstraße, Hauptstraße, Wiesenstraße, Im Niederfeld, Emser Straße, Lindenstraße, Waldstraße bis in die Schulstraße. Genaue Zeitangaben, wann der Nikolaus in welcher Straße ist, kann es leider nicht geben. „Wir freuen uns, wenn viele Familien Zeit finden und sich mit Ihren Kindern an den Straßenrand stellen. Wir bitten darum, die geltenden Abstandsregeln einzuhalten“, so Schnelle. Rückfragen zur Aktion sind unter: 0175/9353181 möglich.

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Neues Abenteuerschiff für kleine Hillscheider

Erfolgreicher Antrag der CDU ermöglichte Neugestaltung/
Nun sollten alle Spielplätze überplant werden und eigenes Profil bekommen

Die Hillscheider Kinder können sich über ein neues Spielgerät direkt an der Melchiades-Best-Grundschule freuen. Vor Kurzem wurden die alten Spielgeräte, die in die Jahre gekommen waren und erneuert werden müssten, abgebaut und durch ein großes, farbenfrohes Abenteuerschiff aus Holz ersetzt. Mädchen und Jungen können dort künftig klettern, toben und kleine Abendteuer erleben.

Spielschiff

Die Initiative für die Neugestaltung der Spielfläche zwischen Grundschule und Oberwaldhalle geht auf die Hillscheider CDU zurück. Bereits im Dezember 2019 hatte die CDU-Fraktion einen entsprechenden, Antrag in den Gemeinderat eingebracht und damit eine Mehrheit erzielen können. „Wir freuen uns sehr für die Hillscheider Kinder, denen nun ein tolles, neues Spielgerät zur Verfügung steht“, sagt Christoph Spitzner, Fraktionssprecher der CDU. Aus seiner Sicht, muss das Engagement der Ortspolitik zum Wohle der kleinen Hillscheiderinnen und Hillscheider nun konsequent weiter gehen. „Unsere Spielplätze sind schon lange keine Aushängeschilder mehr. Wir haben hier toll gelegene Orte, die entwickelt werden könnten. Jeder Spielplatz könnte ein eigenes Profil bekommen“, so Spitzner. Ideen dafür gebe es bereits. Die CDU habe bereits entsprechende Anträge entwickelt und werde diese Einbringen. „Angesichts der wirtschaftlichen Situation in unserer Ortsgemeinde sind diese Investitionen absolut sinnvoll. Auch mit Blick auf Aspekte der Nachhaltigkeit, der Entwicklung unserer Kinder und der Naherholung ist eine Überplanung der Spielplätze absolut angezeigt“, ist Spitzner überzeugt. Deshalb werde die CDU-Hillscheid bei dem Thema dranbleiben und so auch den kleinen eine Stimme geben, die in der Ortspolitik oft genug vergessen würden. „Uns geht’s um Hillscheid und das Wohl aller Bürgerinnen und Bürger, egal ob klein oder groß, ob alt oder jung, ob mit oder ohne Handicap“, sagt Spitzner.

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Erste Hillscheider Runde macht akuten Handlungsbedarf sichtbar

Hillscheid muss aus dem Dornröschenschlaf erwachen

Die Premiere ist mehr als gelungen. Die CDU-Hillscheid konnte zahlreiche Gäste zur ersten Hillscheider Runde begrüßen. Immer am ersten Donnerstag im Monat gibt es nun die Möglichkeit zum parteiübergreifenden, offenen und kreativen Austausch.

HILLSCHEID.- Hillscheid sei im tiefen Dornröschenschlaf und müsse endlich wach geküsst werden. Da waren sich die Teilnehmenden der ersten Hillscheider Runde am Donnerstag, 4. November, in der Hüttenmühle einig. Seit zwei Jahren stehe das gesellschaftliche Leben im Limesdorf still und es passiere nichts mehr, erzählten die Gäste. Natürlich müsse mit der pandemischen Lage im Land umgegangen werden und der Schutz vor einer Infektion minimiert werden. Dass aber überhaupt nichts passiere und die Verantwortungsträger der Ortsgemeinde einfach abtauchten und über Monate nicht greifbar seien, sei nicht länger hinnehmbar. „Bei uns im Ort wird eine absolute und autoritäre Verhinderungspolitik betrieben“, machte sich ein Vereinsvertreter Luft. In vielen Nachbarorten seien innovative Formate entwickelt worden, die Zusammenhalt und Gemeinschaftssinn gefördert hätten. In Hillscheid seien alle Ideen bereits im Keim erstickt worden. „Wir hätten uns Unterstützung und Mitdenken Seitens der Ortspolitik gewünscht, haben aber nur Katastrophenrhetorik zu hören bekommen“, berichtete ein anderer Vereinsfunktionär. So könne es nicht mehr weitergehen und bei den Hillscheiderinnen und Hillscheidern sei der Wunsch nach Veränderung und nach Gemeinschaft enorm groß. „Es darf uns nicht wundern, wenn unser Dorf von immer mehr Bürgerinnen und Bürger vermehrt als Schlafstätte aber nicht mehr als Lebensmittelpunkt wahrgenommen werde. Die Leute orientieren sich schnell um und erleben Kultur und Geselligkeit außerhalb unseres Limesdorfes“, sagt auch Stephan Schnelle, Vorsitzender der CDU-Hillscheid. Der Ortsverband hatte das neue Dialogformat für die Hillscheiderinnen und Hillscheider initiiert und der Vorstand freute sich, dass zur Premiere direkt zahlreiche Gäste mit ihren Themen und Ideen gekommen waren. Schnelle kündigte an, dass die CDU die anderen Vereine im Ort gerne bei der Formatentwicklung und Durchführung von coronakonformen Veranstaltungen unterstützen. „Uns geht’s um Hillscheid, um Gemeinschaft und Zusammenhalt und um das Wohl der Bürgerinnen und Bürger“, machte Schnelle erneut deutlich.

Zukunftskonzept für Hillscheid geplant

Ein weiteres Problem, das die Gäste benannten, ist das Fehlen von verlässlichen Ansprechpartnern. Wer ist für uns erreichbar, wenn durch Sturm und Klimawandel Bäume auf Wald- und Wanderwege stürzen und diese über viele Tage blockieren?, fragte eine engagierte Hillscheiderin. Vielen sei nicht bekannt, dass es hier zwischen Wäldern, die in der Zuständigkeit der Ortsgemeinde und in die Zuständigkeit des Landes unterschieden werden muss. Eine allgemeine Kontaktadresse oder ein Bürgertelefon wäre hier wünschenswert.

„Hillscheid kommt leider nicht voran und verspiele immer mehr Gestaltungsmöglichkeit“, sagte ein erfahrenes Mitglied des Gemeinderats. Seit Jahren lege die Neugestaltung des Kirmesplatzes brach. In Sachen Mehrgenerationenwohnen oder Barrierefreiheit im Ort sei seit langem keine Bewegung mehr erkennbar. Es fehlten auch Perspektiven für das Gewerbegebiet oder ein Neubaugebiet. „Hillscheid braucht endlich ein Zukunftskonzept für jung und alt“, stellte Stephan Schnelle klar und fasste damit den Wunsch vieler Teilnehmenden zusammen. Im Ort gebe es viel Kreativität und Knowhow. Es gebe nicht wenige, denen Hillscheid wirklich am Herzen liege und die eine Zukunft für ihre Kinder aber auch für das eigene Älterwerden im Limesdorf entwickeln wollen. „Diese Menschen werden wir vernetzen und mit ihnen am Zukunftskonzept arbeiten. Wir werden andere mit unseren Ideen überzeugen und Allianzen gründen“, kündigte Schnelle an. Hillscheid habe Potential und müsse endlich wieder selbstbewusst und wachgerüttelt werden. Bürgerbeteiligung und Bürgerdialog seien dafür wichtige Werkzeuge.

Die zweite Hillscheider Runde wird am Donnerstag, 2. Dezember, um 19.30 Uhr, in der Hüttenmühle stattfinden. Alle Bürgerinnen und Bürger sind dazu herzlich eingeladen. Hingewiesen sei auch auf den Nikolausstand der CDU am Samstag, 4. Dezember, ab 16 Uhr, vor dem CAP-Markt. Der Nikolaus hat sein Kommen zugesagt und wird für die kleinen Hillscheiderinnen und Hillscheidern eine Überraschung bereit halten. Für die Großen gibt es Glühwein und andere Leckereien. Herzliche Einladung dazu. 

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Neuer Vorstand der CDU-Hillscheid hat sich konstituiert und nimmt Arbeit auf

Uns geht’s um Hillscheid und das Wohl der Menschen

Die CDU-Hillscheid hat einen neuen Vorstand: Zum neuen Vorsitzenden wählten die Christdemokraten des Limesdorfes den 40-jährigen Stephan Schnelle. Ihm zur Seite stehen als Stellvertreterin Dr. Isabelle Schleiter und als Stellvertreter Markus Weiskopf. Zum Vorstand gehören zudem Christoph Barthel, Jürgen Binder, Karl-Heinz Darscheid und Christian Dilling. Kooptiertes Mitglied ist Fraktionssprecher Christoph Spitzner.

Der neue Vorstand der CDU in Hillscheid

Der neue Vorstand der CDU in Hillscheid (von rechts): Stephan Schnelle, Christian Dilling, Dr. Isabelle Schleiter, Christoph Barthel, Christoph Spitzner, Karl-Heinz Darscheid, Markus Weiskopf und Jürgen Binder.

Als Vorsitzender folgt Stephan Schnelle auf Achim Stein, der in den vergangenen drei Jahren die Geschicke der Hillscheider CDU führte. Stein blickte bei der Mitgliederversammlung auf eine Amtszeit zurück, die durch die Corona-Pandemie geprägt war. „Die Arbeit der politischen Gremien, der Räte und Ausschüsse war stark eingeschränkt. Sitzungen konnten nicht stattfinden und wichtige Beschlüsse nicht gefasst werden“, so Achim Stein. Dennoch sei die CDU nicht untätig gewesen und habe sich aktiv für eine positive Entwicklung der Ortsgemeinde und das Wohl der Bürgerinnen und Bürger eingesetzt. Beispielhaft benannte er die Aktion Waldtassen. „Wir haben Tassen mit entsprechendem Label entwickelt und verkauft. Der gesamte Erlös wurde der Ortsgemeinde für die Aufforstung des geschundenden Waldes gespendet“, sagte Stein. Rund sechstausend Euro seien dadurch zusammengekommen. Die Neuordnung der Forstreviere, die Sanierung der Oberwaldhalle, aber auch die Weiterentwicklung des Gewerbegebietes seien Themen der politischen Arbeit der CDU gewesen. „Gerade das Gewerbegebiet hat unsere Aufmerksamkeit verdient. Hier sollte eine große Fläche mit belasteten Materialien aufgeschüttet werden. Dieses zweifelhafte Entwicklung konnten wir verhindern und können so perspektivisch eine wirkliche Entwicklung planen“, so Achim Stein.

Mehr Bürgerbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit

An diese erfolgreiche Arbeit knüpft der neue Vorstand nun an. „Ich danke Euch für Euer Engagement in den vergangenen Jahren. Mit Blick auf die Mehrheitsverteilung im Gemeinderat ist die politische Arbeit nicht leichter geworden und es ist schwer mit klugen und durchdachten Konzepten Mehrheiten für innovative Anträge zu bilden“, sagte Stephan Schnelle. Dennoch sei es wichtig, die Arbeit in der CDU-Fraktion profiliert und professionell fortzuführen. „Auch als CDU Ortsverband wollen und werden wir uns weiter im Ort und für die Menschen einbringen“, so Schnelle. Die CDU will daran arbeiten, künftig noch mehr als aktive politische Partei mit Hillscheidern für Hillscheider wahrgenommen zu werden. „Wir setzen auf mehr Bürgerdialog und Bürgerbeteiligung. Wir wollen erfahren, was die Hillscheiderinnen und Hillscheider bewegt, was sie sich von der Ortspolitik wünschen, welche Verbesserungen sie sehen und welche Potentiale es im Ort gibt“, so Schnelle. Ein neues Format dazu ist die Hillscheider Runde, eine Art politischer Stammtisch, der offen für alle Interessierten ist. Diese Hillscheider Runde wird immer am ersten Donnerstag im Monat, ab 19.30 Uhr, organisiert. Das erste Treffen findet am 4. November, um 19.30 Uhr, in der Hüttenmühle, statt.

Breites Netzwerk und viele Kompetenzen

Der neue Vorstand wird auch die Öffentlichkeitsarbeit und die Kommunikation in den sozialen Medien verstärken. „Wir sind ein aktiver Ortsverband mit jungen, kompetenten Frauen und Männern, die auf ein großes privates und berufliches Netzwerk aufbauen können. Gemeinsam geht es uns um Hillscheid und um das Wohl der Menschen in unserer Ortsgemeinde. Demokratie lebt vom Mittun, vom Mitgestalten und von gelebten Werten. Dafür stehen wir“, sagte Schnelle.

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Gemeinsam für den Hillscheider Wald

CDU bietet exklusive Aufforstungstasse an.

Den Spaziergängern in unserem Hillscheider Wald bietet sich seit einiger Zeit ein erschreckendes Bild. Eine ca. 150 Hektar große Fläche des Waldes, eigentlich Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und, besonders in Zeiten des Lockdown, Raum für ausgiebige und erholsame Spaziergänge, sind kahl. Seit 2018 sind aufgrund des Klimawandels, heftigen Stürmen und des überaus starken Borkenkäferbefalls in unserem Wald ca. 47.000 Festmeter zumeist Fichten abgestorben.   

Zur Wiederbewaldung dieser großen Fläche setzt das Forstamt zum einen auf natürliche Ansamung. Darüber hinaus soll in den kommenden 5 Jahren ca. ein Drittel bis zur Hälfte der Fläche mit standortheimischen Baumarten wie Eiche, Hainbuche und Buche wieder aufgeforstet werden. In höheren Lagen sollen ggfls. auch Weißtanne und seltenere heimische Baumarten wie Ahorn und Kirsche und bewährte Baumarten wie z.B. die Esskastanie angepflanzt werden.

Um diese Bemühungen zu unterstützen und dabei mitzuhelfen, dass unser Wald bald wieder in seinem gewohnten „alten Grün“ erstrahlt, hat der CDU Ortsverband Hillscheid die Aufforstungstasse entworfen. Ein Hillscheider Unternehmen hat die Tassen mittels Lasertechnik beschriftet und mit bekannten Motiven aus dem Hillscheider Wald versehen. Ab sofort kann die Aufforstungstasse, die es in den Farben Schwarz, Orange und Grün gibt, für einen Mindestbetrag von 10 Euro je Stück per Kontaktformular, Mail an info@cdu-Hillscheid.de oder telefonisch unter 02624/945389 bestellt werden. Die Tassen werden zeitnah und coronakonform an die Haustür geliefert.

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Bis zu dem jetzigen Zeitpunkt hat der Vorsitzende des CDU-Ortsverbandes Achim Stein schon knapp 3.000 Euro an Spenden von Hillscheider Gewerbetreibenden für die Aufforstung des Waldes gesammelt. Herzlichen Dank an alle Spenderinnen und Spendern. Das ist Anpacken für Hillscheid.

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„Bäume fallen nicht in Richtung Häuser“

…sicher lebe ich hier!

Mit dieser Begründung wurden alle Anträge der CDU-Fraktion im Gemeinderat bisher von der SPD-Mehrheit abgelehnt oder nicht bearbeitet. Leider hat der erste schwerere Sturm in diesem Jahr gezeigt, dass es eben nicht immer so ist. Nicht jeder Baum an Hillscheids Waldrändern weiß offenbar, dass er eigentlich nicht in Richtung Häuser fällt. Eine von außen betrachtet standfeste, aber unter der äußeren Schale offensichtlich kranke Buche ist umgefallen und hat Äste von umstehenden Bäumen herabgerissen. Diese sind auf den direkt am Waldrand gelegenen Spazierweg gestürzt. Auch ein direkt am Waldrand gelegenes Wohnhaus wäre beinahe beschädigt worden.

Schon in der letzten Legislaturperiode hat die CDU – Fraktion mehrere Anträge gestellt, den kompletten Waldrand rund um Hillscheid zu überarbeiten und mit einer stufenförmigen Neubepflanzung einen größeren Abstand der großen Bäume zu der Wohnbebauung zu schaffen.  Gleichzeitig könnte auch neuer Lebensraum für viele Pflanzen- und Tierarten entstehen.

Der CDU Ortsverband stellt sich nunmehr die Frage, was noch passieren muss, bis Ortsbürgermeister und SPD die Ängste der Anwohner an den Waldrändern vor umstürzenden Bäumen oder herabstürzenden Ästen endlich ernst nehmen.  Es ist nun höchste Zeit, den Antrag der CDU erneut im Gemeinderat zu behandeln und diesem endlich zuzustimmen. Bäume und Äste fallen eben nicht nur in Richtung Wald.

 

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